Südkreta das ist Thema hier, speziell das Gebiet der Messara.
Die Messara ist die fruchtbarste Ebene auf der Insel, das merkte damals auch
schon der Herrscher des Olymps namens Zeus. Gesäugt auf Kreta entführte er später
als Liebestoller das schöne Mädchen Europa und brachte sie in den Süden Kretas ...
Einige Dinge über die Messara in Südkreta
Die natürliche Begrenzung im Norden stellt das Ida-Gebirge dar mit seinem
höchsten Berg, dem Psiloritis (2465m).
Zwischen November und Mai liegt Schnee dort oben. Es ist ein tolles Gefühl
am Strand zu schwitzen und im Augenwinkel die bezuckerten Berge zu sehen.
Im Süden befindet sich das Asterousiagebirge, mit seinem höchsten Punkt, dem Kofinas.
An der Küste gibt es Städtchen wie Matala mit seinen Hippihöhlen, Kalamaki an einem
mehrere Kilometer langen Sandstrand gelegen, Kokkinos Pirgos zum Baden,
Agia Gallini mit seinem schönen Hafen und Tavernen und Bars und Cafes und noch mehr
kleine malerische Dörfer und Orte an der Küste und in Küstennähe.
Die Messaraebene zieht sich vom Landesinneren bis zur Küste.
Ihr Bild ist geprägt von Olivenbäumen, Artischockenfeldern, Melonen, Gewächshäusern,
Orangen- und Zitronenhainen, Weinanbau, Dörfern und den Städten Mires und Tymbaki.
Ab und zu sieht man eine Kuh, einen Esel, Schäfer mit Schafen, streunende Katzen
und Hunde, Traktoren, Pickups, vereinzelten Palmen und vieles mehr ...
Kommt und schaut‘s euch an!
Ach und natürlich dürfen wir auf keinen Fall die Minoer vergessen,
die so einiges in Griechenland und Kreta und in der Messara hinterließen ...
Die Minoer waren eine blühende Zivilisation des Bronzezeitalters zwischen 3000 und 1000
vor Christus. Sie heißen übrigens Minoer, weil der Endecker des berühmten Knossos
an der Nordküste in der Nähe der kretischen Hauptstadt Iraklio, Sir Arthur Evans,
diese Zivilisation nach ihrem König Minos benannte.
Nicht so gut erhalten bzw. restauriert,
aber trotzdem sehr interessant ist der Palast von Phaistos, ein paar Kilometer
vor der Küste gelegen. Man fand dort den Diskus von Phaistos.
Ein unglaublich spannendes Exemplar mit Schriftzeichen in Spiralform vorne und hinten.
Bis heute hat es noch niemand geschafft ihn zu entschlüsseln. Natürlich gibt es diverse
Theorien und Deutungsversuche, doch nicht wirklich etwas endgültig Sicheres.
Wer sich in dieses Thema vertiefen will sollte sich nach Phaistos wagen, nach überstandener
Besichtigung im Museumscafe einen Helenico bestellen und die herrliche Aussicht
auf die Ebene und die beginnenden Berge genießen und sinnieren.